Bis 1967 änderte sich nichts am Umschlagverhalten, bis dahin legten nur Stückgutfrachter an. Erst Ende der 60er begann der Boom des Containers.



 
Heute sind diese Containerfahrzeuge (Straddle Carrier, einfach VC´s = Van Carrier) wichtige Zubringer innerhalb der Terminals von den Containerbrücken an der Kaikante zum Lagerplatz. Sie werden sowohl zum Stapeln der Container als auch zum Be- und Entladen von LKW und Eisenbahnwaggons eingesetzt. Sie zu fahren bedarf schon einiger Übung.




Der Container-Terminal "Toller Ort".
1967 errichtete die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am Mehrzweckterminal Burchardkai Hamburgs erste Containerbrücke. Ein neues Transportzeitalter hatte begonnen, die standardisierten Boxen sind einfach und schnell umzuschlagen. Und trotzdem ist der Stückguttransport alternativ auch noch voll im Gange




Ohne diese Kraftpakete, Reach-Stacker (Flurförderzeuge) genannt, bewegt sich auf keinem Umschlagplatz irgendetwas. Je nach Größe können sie bis
zu 9Container übereinanderstapeln. In der Regel werden aber maximal nur 6Container übereinander gestellt.



 
Das sind immer leere Container, die hier gesammelt und wie Lego-Steine aufeinander gestapelt werden. Immer wieder kommt ein LKW vorbei und läßt sich erleichtern.




Mit lautem Getöse donnern die LKW-Fahrer auf den Pflastersteinstrassen zum nächsten Terminal wo er dann wieder beladen wird.




Hier ergeben die Duckdalben mit unseren Türmen einen schönen Rahmen wie ein Theaterbühnenbild.




Dieser Eisenbahn-Stückgutschuppen ist im Verzeichnis erkannter Denkmäler. Am Lübecker Ufer des Hansahafens, Baujahr 1906. Zu dieser Zeit übernahmen die Dampfschiffe schon die Oberhand, und lösten damit die Segelfrachter ab. Neben dem Hansahafen gab es auch den Segelschiffhafen, der aber 1976 bis auf einen kleinen Rest aufgeschüttet wurde, um Platz für den Container- und RoRo-Umschlag am O'Swaldkai (HHLA) des Hansahafens zu schaffen.



 
Auch heute noch wird dieser originelle Schuppen voll genutzt. Nur am Wochenende sieht es hier dann aus wie in einem Freilandmuseum.



 
Würden hier nicht moderne LKWs stehen, man könnte sich auch noch Pferdefuhrwerke (Rollwagen) vorstellen, die auch noch nach dem Krieg eingesetzt wurden. Ein Original steht im Museum für Hamburgische Geschichte.



 
Wie man sieht, hat sich innen kaum etwas verändert. Man könnte meinen, die Zeit ist hier stehen geblieben.



 
Das sind zwar einfache, aber grundsolide Bauten. Und schon trotz seines von Anbeginn vorgesehenen Nutzwertes hat man diesen Lagerschuppen auch von außen mit schönen Ziegelsteinornamenten versehen.




Die Norderwerft ist eine Schiffswerft. 1906 von R. Holtz gegründet, nachdem die Kapazität des Betriebsgeländes seiner Schlosswerft (direkt neben dem Harburger Schloss
auf der Schlossinsel von Harburg) nicht mehr ausreichend war. Sie beschäftig sich heute hauptsächlich mit Reparaturen und dem Umbau von Schiffen.



 
Sieht wie eine Bauruine aus, ist aber keine. Hier residieren Firmen drin. Wie anno dazumal wird hier Sackgut ins Lager gebracht, wenn auch mit modernen
Flurförderzeugen.




Eine atemberaubende Kulisse wohin man auch schaut. Entweder man erblickt im Hintergrund die Köhlbrandbrücke oder die Hamburger Stadtsilhouette.



 
Hier bewegt sich altbewährte Technik neben ganz moderner.




Abendstimmung im Kaiser-Wilhelm-Hafen.



 
Von fast überall im Hafen hat man einen Blick auf die Stadt, hier ist im Hintergrund auch die im Bau befindliche neue Oper zu erblicken.




Pausen gibt es im Hafen nicht, das Löschen der Ware, bzw. das Ent- und Beladen eines Frachters kann gut 2Tage in Anspruch nehmen.




Eine schwimmende Stadt verabschiedet sich wieder einmal. Gelegentlich kommt sie auch für einige Tage zur Überholung aufs Dock der Blohm & Voss-Werft.



 
Der Hafen ist eine Vergnügungsmeile der besonderen Art. Einfach nur die Seele baumeln lassen, oder Wissenwertes mit Vergnügen verbinden, gutes Essen genießen und
Spaß haben.



 
Die Rickmer Rickmers, das schwimmende Wahrzeichen Hamburgs. Ein Schlepper fährt zu seinem Einsatzort um einen großen Pott in Empfang zu nehmen.



 
Wohnen im Hafen ...    und ... kulturelles Leben im Hafen.




Der Michel umrahmt von schönem maritimen Flair.